Kidsgo

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Haben in neuen Räumen reichlich Pläne: Barbara Hirt und Karsten Knigge.

Kidsgoist ein Verlag in Göttingen. Er bringt unter anderem das gleichnamige Magazin heruas.

Göttinger Verlag Kidsgo setzt auf Wachstum

Es ist nicht der erste Umzug, den Barbara Hirt mit ihrem Verlag macht. Sicher jedoch ist es der umfangreichste Standortwechsel, den die Göttinger Herausgeberin des Magazins Kidsgo und ihr Mitstreiter Karsten Knigge bewerkstelligt haben. Pünktlich zum 10-jährigen Bestehen hat das bundesweit führende Veranstaltungsmagazin für Schwangere und junge Familien mit 32 Beschäftigten neue Räume im Maschmühlenweg 105 bezogen.

480 Quadratmeter im vierten Stock des als Raulf-Gebäude bekannten Geschäftshauses stehen dem Verlag nun zur Verfügung. Im Vergleich zum bisherigen Firmensitz in der Carl-Giesecke-Straße (Gassmann-Immobilie) habe man sich deutlich vergrößern können. Platz braucht der Verlag, der Kidsgo-Magazine neben Göttingen und Kassel auch für die Regionen Rhein-Main, Berlin, München, Hamburg, Köln und Düsseldorf herausgibt. Mit einer Auflage von 260 000 Exemplaren rangiere man bereits hinter dem Marktführer „Eltern“, betont Gründerin Barbara Hirt. „Weil wir selbst Kinder haben, wissen wir genau welche Informationen Schwangere und Eltern brauchen.“, erklärt die Mutter von drei Söhnen den Erfolg des Magazins. Die 32 Mitarbeiter des Verlags haben insgesamt 53 Kinder, hat Hirt durchgezählt. Alle Teilzeitarbeitsplätze seien mit Müttern und Vätern besetzt, ist der 43-Jährigen wichtig. 2005 wurde Kidsgo deshalb auch als „Familienfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet. Als zweites Standbein habe man zwei Online-Portale gegründet – kidsgo.de und väterzeit.de. Beide werden von Geschäftsführer Karsten Knigge verantwortet. Väterzeit.de sei inzwischen das größte deutschsprachige Onlineportal für Väter, betont Knigge, seit 2004 in der Geschäftsführung.

In sieben deutschen Großregionen sind die Göttinger bereits vertreten. Weitere Pläne in Baden-Württemberg und im Ruhrgebiet sollen realisiert werden, plant Hirt. In den neuen Bundesländern allerdings sieht sie derzeit keinen Markt. Der Grund: „Dort werden zu wenig Kinder geboren.“