Klosterbuch

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Ein Forschungsprojekt des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen soll eine Lücke schließen: Für das zweibändige „Klosterbuch“, das Klöster und klosterähnliche Einrichtungen auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsens erfasst, geben Wissenschaftsministerium und Klosterkammer 265 000 Euro Fördermittel.

Für das zweibändige Klosterbuch war Landeshistoriker Dr. Peter Aufgebauer erfolgreich: Seinem Antrag wird vom Wissenschaftsministerium und der Klosterkammer entsprochen und 265 000 Euro für drei Jahre bewilligt.

Sämtliche Klöster und klosterähnliche Einrichtungen, wie Domkapitel, Stifte, Ordenskommenden sowie Beginen- und Begardenhäuser im heutigen Niedersachsen soll das Kompendium erfassen. Etwa 350 Artikel werden werden Geschichte und Bedeutung, archivalische Quelle, Bau- und Kunstdenkmäler sowie Vorsteher auflisten. Die Beiträge beziehen sich auf einen Zeitraum, der von der Christianisierung im frühen Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches im Jahr 1806 reicht, so Privatdozent Aufgebauer.

Quellen