Landwehrhagen

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Landwehrhagen: Blick auf die Kirche

Landwehrhagen liegt auf einem Plateau an der alten Landstraße zwischen Kassel und Hann. Münden. Zahlreiche Hügelgräber östlich von Spiekershausen zeugen davon, dass die erste Besiedlung der Gegend um Landwehrhagen schon um 1500 vor der Zeitenwende erfolgt sein muss. Die erste urkundliche Erwähnung erfährt Landwehrhagen durch eine solche des Herzogs Ernst dem Jüngeren von Braunschweig, in welcher er der Kirche St. Peter zu Landwehrhagen die Fähre in Spiekershausen wieder überlässt. Sie stammt vom 16. Januar 1356. Vier Jahrzehnte nach dem Ende des 30-jährigen Krieges wohnten 410 Personen in Landwehrhagen. Im Jahre 1821 wuchs diese Zahl auf 700 Einwohner an, die 1939 noch einmal mit einer Einwohnerzahl von 1008 Menschen übertroffen wurde. Mittleweile hat sich Landwehrhagen im Gegensatz zu früheren Tagen als Bauerndorf zu einer reinen Mischgemeinde entwickelt, die zudem als Wohngemeinde für zahlreiche Pendler dient. Durch den starken Bevölkerungszuwachs war eine rege Bautätigkeit von Nöten. Trotzdem gibt es nach wie vor immer noch viele Fachwerkhäuser, die das Bild des Dorfes prägen. Heute zeigt sich das alte Bauern- und Fuhrmannsdorf Landwehrhagen als wirtschaftlicher, schulischer und kultureller Mittelpunkt seiner Umgebung.

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