Leichtathletikgemeinschaft Göttingen

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Die Leichtathletikgemeinschaft Göttingen (kurz: LG-Göttingen) ist ein Verein aus Göttingen.

Geschichte

Leichtathletik wurde in Göttingen lange und erfolgreich vor der Gründung einer Leichtathletikgemeinschaft (LG) in den Vereinen Tuspo 61 Göttingen, TG 46 Göttingen und dem 1. SC Göttingen 05 betrieben. In den Siebziger Jahren kam es im Deutschen Leichtathletik-Verband geradezu zu einem Gründungsfieber für LGs, die vor allem auf eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit abzielte. Seinerzeit waren DMM und DJMM weitaus begehrtere Wettbewerbe als heute, und erfolgreich konnten hier nur Vereine sein, die in vielen Disziplinen über leistungsstarke Athleten/innen verfügten. Auf diesem Hintergrund entstand auch in Göttingen 1969 eine Startgemeinschaft aus den Vereinen Tuspo 61 Göttingen und dem 1. SC Göttingen 05. Am 5. Februar 1991 schließlich wurde daraus mit der LG Göttingen e.V. (LGG) ein eigenständiger Verein (e.V.) gegründet, der die Leichtathletikabteilungen von 4 Vereinen miteinander vereinte, nämlich der 1. SC Göttingen, Tupo 61 Göttingen, ASC 46 Göttingen und TSV Waake. Zum Gründungszeitpunkt hatte die LGG 522 Mitglieder. Die Hauptinitiatoren dieser LG waren Klaus Kumbier, Hans-Joachim Perk und Joachim Finke. Dass mit der Gründung nicht alle Leichtathleten einverstanden waren, zeigt die erhebliche Anzahl von 78 Austritten im ersten Jahr aus den Leichtathletikabteilungen der Stammvereine, denen lediglich 13 neue Mitglieder gegenüber standen. 2003 wurde der 1. SC Göttingen 05, verursacht durch die wirtschaftliche Situation in der Fußballabteilung, aufgelöst; im gleichen Jahr gründete sich der Nachfolgeverein LV Göttingen 05.

Weblinks

www.lggoettingen.de