Literarisches Zentrum Göttingen

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Das Literarische Zentrum Göttingen ist eine Kultureinrichtung in der Innenstadt von Göttingen. Sie wird von Hauke Hückstädt geleitet.


Geschichte

Seit April 2000 existiert das Literarische Zentrum in Göttingen. 2002 zog das Zentrum in die Düstere Straße um.

"Literarisches Zentrum zieht um"

Quelle: Julia Wahren im Göttinger Tageblatt vom 11. Januar 2002


"Mehr Licht! Größer, heller, komfortabler: Das Literarische Zentrum Göttingen ist umgezogen. Im Gewölbekeller des Künstlerhauses wurde es zu eng. Mit neuem Konzept und neuer Leitung steigen seit einem Jahr die Besucherzahlen über Erwartung: Im ersten Veranstaltungsblock kamen durchschnittlich 48 zahlende Gäste pro Abend, im zweiten 61, im dritten 73. Die ersten eigenen vier Wände des Zentrums in der Düsteren Straße 20, ehemalige Räume der Galerie Ahlers, sollen das Publikum leichter aufnehmen können.

Noch gingen die Handwerker ein und aus, erzählt Hauke Hückstädt, der vor einem Jahr die Geschäfts- und Programmleitung übernommen hat, bei der ersten Pressekonferenz im neuen Zentrum. Dennoch wirken die langgestreckten 170 Quadratmeter überaus repräsentativ im Vergleich zum Klappstuhl-Provisorium in der Gotmarstraße.

Finanziert werden die Mehrkosten, die durch den Umzug entstehen, auf zwei Jahre hinaus vom Land Niedersachsen, das auch mit 50000 Mark am Umzug beteiligt war. "Dem Land und Kultursminister Thomas Oppermann haben wir es zu verdanken, dass wir hier sind," erklärt Hückstädt. 15000 Mark, die Kosten für die Lichtanlage, übernahm die Stiftung Niedersachsen, weitere 15000 Mark bestritt das Zentrum aus Eigenmitteln.

"So anspruchsvoll wie möglich, aber auch so moderat wie nötig" sollen im Zentrum Literatur und angrenzende Kunstgattungen vermittelt werden. "Ich glaube an die gute zerstrittene Ehe von U und E", verkündet Hückstädt. In der Tat sind U-nterhaltung und E-rnsthaftes aufs Bunteste gemischt im neuen Frühjahrsprogramm. Der Autor Feridun Zaimoglu (vor einem Jahr zu Gast in Hückstädts erster Veranstaltung), der Moderator und Publizist Roger Willemsen und die Autorin Felicitas Hoppe eröffnen am 20. Januar um 20 Uhr das neue Haus. Unter dem Titel "Das erste Jahr - im 21. Jahrhundert" lesen sie Texte, die sie für diesen Abend geschrieben haben, Rückblicke auf den Anfang des neuen Jahrtausends.

Die Kosten für das Jahr 2002 liegen bei 107000 Euro. 56200 übernimmt das Land Niedersachsen, 25500 die Stadt Göttingen, gut 6000 Euro steuert das Zentrum an Eigenmitteln bei. Knapp 20000 Euro fehlen noch - Hauke Hückstädt ist auf der Suche nach Sponsoren, bewahrt aber Ruhe: Der Haushalt des vergangenen Jahres sei auch erst im Juni gedeckt gewesen."

Gespräch mit dem Filmregisseur Robert Thalheim im Literarischen Zentrum


Links

http://www.lit-zentrum-goe.de Literarisches Zentrum im Internet

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Kontakt

Literarisches Zentrum Göttingen e.V.

Düstere Straße 20

D-37073 Göttingen

Telefon: 0551 – 49 56 823

Fax: 0551 – 49 56 824