Marcel Jerzyk

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Marcel Jerzyk

Marcel Jerzyk ist 16 Jahre und einer der besten Nachwuchsschwimmer in Südniedersachsen.

Ausbildung und Ziele

  • Er geht in Göttingen zur Schule (BBS am Ritterplan) und trainiert beim Waspo 08.
  • Nach seinem Abitur will er entweder zur Polizei oder Bundeswehr gehen, vielleicht auch Sportökonomie studieren.
  • Das sportliche Ziel des 16-Jährigen, ist die Teilnahme an den Deutschen offenen Meisterschaften.

Wettkämpfe

  • 2008 nahm der Schwimmer zum ersten Mal an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften teil.
  • Bei den Bezirksmeisterschaften 2009 über die langen Strecken gewann er dreimal Gold und siegte dabei auch in der offenen Wertung aller Schwimmer.
  • Marcel hällt 15 Vereinsrekorden bei Waspo, damit liegt er in der internen Rangliste in Führung.

Deutscher Meister 2011

Nach drei deutschen Jahrgangs-Meistertiteln im Becken hat Waspo-08-Schwimmer Marcel Jerzyk auch bei den im Rostocker Freihafen ausgetragenen deutschen Titelkämpfen im Freiwasser die erhoffte Goldmedaille geholt. Über die Fünf-Kilometer-Strecke belegte der Göttinger mit einem kraftraubenden 100-Meter-Endspurt als Erster der Verfolgergruppe in seinem Jahrgang 1992 in 58:43,17 Minuten den ersten Platz. In der Wertung der für die Jugend-Europameisterschaft Startberechtigten der Altersklassen 19921994 bedeutete das Rang fünf, in der offenen Wertung Platz zwölf. „Im Ziel dachte ich erst, ich müsse mich gleich übergeben, so kaputt war ich. Aber ich habe den Titel und jetzt ist ja erst mal Zeit zum Erholen und Feiern“, strahlte Jerzyk.

Dabei hatten die Wettkämpfe für den Göttinger wenig verheißungsvoll begonnen. Mit 28 Konkurrenten war er am ersten Tag bei einer Wassertemperatur von 18,6 Grad ins Zehn-Kilometer-Rennen gestartet, hielt sich vier Runden in der Spitzengruppe, musste aber in der fünften abreißen lassen und gab in der sechsten Runde nach knapp sieben Kilometern auf. Fünf weitere Starter erlitten das gleiche Schicksal. „Ich habe so gezittert, dass ich nicht mehr schwimmen konnte“, bedauerte der Wasporaner, nachdem er sich mit heißem Tee und heißer Dusche aufgewärmt hatte.

Weniger Probleme mit dem kühlen Nass hatten die Wasporanerinnen Saskia Wellmann, Sophie Krumbach und Caroline Feindt sowie Julia Liebig vom ASC 46, die einen Tag später bei 18,2 Grad kaltem Wasser und 13 Grad Lufttemperatur über die 2,5 Kilometer starteten. „Es war gar nicht kalt, es hat total viel Spaß gemacht“, versicherte Krumbach. „Kalt war mir auch nicht, aber an der Kaimauer entlang waren die Wellen richtig schlimm“, ergänzte Wellmann. Mit ihren Ergebnissen waren die Göttingerinnen dennoch zufrieden. Wellmann wurde in 34:34,82 Minuten Zehnte des Jahrgangs 1995, Krumbach 15. in 36:56,14 und Liebig 19. in 39:36,88. Feindt belegte im stark besetzten 96er-Jahrgang Rang 21 in 40:53,01 Minuten.

Die zweitbeste Göttinger Platzierung sicherte sich im anschließenden Fünf-Kilometerrennen der Masters die Wasporanerin Birte Kressdorf mit Rang sechs in der AK 20 in 1:21:53,87 Stunden. „Ab der zweiten Runde ging es nur noch rauf und runter. Ich habe kaum was gesehen und hatte ständig das Gefühl, rückwärts zu schwimmen“, berichtete sie.

Mit Haken und Ösen gekämpft wurde beim Jahrgangsrennen der weiblichen Jugend über fünf Kilometer. Blaue Flecken und aufgeplatzte Lippen steckten die Schwimmerinnen weg, doch bei Caroline Feindt verrutschten Brille und Badekappen, so dass sie nach zwei Runden aufgeben musste, weil beide Kappen in den Fluten versanken. Besser lief es für Saskia Wellmann. Die Wasporanerin fand Anschluss in der zweiten Gruppe, leistete viel Tempoarbeit und sicherte sich in 1:11:04,39 Stunden den zwölften Platz in der AK 95. Im Jahrgang 1994 lieferte sich Alina Nolte einen Zweikampf mit einer Schwimmerin aus Trier, die sie im Endspurt abhängte. Sie kam als 13. in 1:21:32,59 ins Ziel.


Sport

  • Marcels Trainerin ist Anna-Christine Schmidt.
  • Sechsmal pro Woche trainiert er.
  • Neben Schwimmen stehen Kraftraum und Laufen auf dem Programm.