Melchior Freiherr von Bodenhausen

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Melchior Freiherr von Bodenhausen

Seit Jahrhunderten, genau seit dem 14. Jahrhundert, ist das Gut Bodenhausen-Grund und Boden, Wälder und Ländereien in Besitz derer von Bodenhausen. Seit 1318 halten sie das Familienerbe zusammen. Auch der heutige Besitzer und Ortsbürgermeister von Niedergandern, Melchior Freiherr von Bodenhausen, hält es so.

Zu dem Gut gehört auch eine als klassischer Sandsteinquaderbau errichtete Gutskirche, die zwischen 1807 und 1810 errichtet wurde.

Drei geschützte Denkmalobjekte befinden sich in Familienbesitz: der Hasenwinkel, das Gut Stiedenrode im Hessischen, der Gutshof Niedergandern.

Große Ländereien haben die Eheleute von Bodenhausen durch ihre Heirat zusammengebracht – in Niedersachsen, Thüringen und Hessen. Forstwirtschaft und Landwirtschaft sind die Haupterwerbsquellen, 1000 Hektar Wald und Betreuungsforsten sind zu bewirtschaften. Unter der Aufsicht von Förster Andreas Kiefer, der mit seiner Familie im Bodenhausschen „Hasenwinkel“ lebt und arbeitet, werden 8000 Festmeter pro Jahr eingeschlagen – mal mehr, mal weniger. An die Holzhändler in der Region gehen Buche, Kiefer, Fichte, Eiche und Lärche.

Das zweite Standbein des Unternehmens Bodenhausen ist die Landwirtschaft. Getreide bauen sie an, Gerste, Weizen, aber auch Raps.

In der Regel bekommen die regionale Vermarkter die Bodenhausen-Produkte. Die Leinemühle ist Abnehmer eines Großteils des Weizens, Raps und Gerste gehen in den Landhandel der Raiffeisengenossenschaften.

Ein dritten Standbein hat sich das Familienunternehmen geschaffen: der Handel mit Wildprodukten. Bekannt sind die Wildbratwürste.


Firmenporträt

Aus der Wirtschaftsbeilage des Göttinger Tageblatts 2009