Nicaragua-Verein Göttingen

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Armut in Nicaragua: Göttinger Verein hilft seit 25 Jahren.

Sein 25-jähriges Bestehen feiert der Nicaragua-Verein Göttingen im Frühjahr 2011. Der Verein unterstützt seit 1986 die nicaraguanische Gemeinde La Paz Centro im Departamento León. Vor allem sozialmedizinische und pädagogische Hilfen sind wichtig, damit die Nicaraguaner durch höhere Bildung ihre Lebenssituation eigenständig und langfristig verbessern können.

Aktuelle Projekte des Vereins und die Lebensweise der Nicaraguaner werden in verschiedenen Ausstellungen und Konzerten im Mai und Juni vorgestellt (siehe Kasten). Freiwillige, die bereits in Nicaragua waren, stellen dort außerdem ihre Erfahrungen vor. Das Motto der Aktionen ist das gleiche wie der Grundsatz des Nicaragua-Vereins: „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“, Leitspruch Che Guevaras.

Für seine Solidarität bekam der Verein auch im Jahr 2001 den Bundesverdienstorden am Bande verliehen. Eine Städtepartnerschaft zwischen Göttingen und der 34 000 Einwohner starken Gemeinde La Paz Centro gibt es trotzdem bisher nicht. Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Göttingen und das Instituto Tomás Ocampo veranstalten aber regelmäßige Schüleraustausche, sodass ein Lernprozess auf beiden Seiten stattfindet.

Festprogramm 2011

  • Freitag, 6. Mai, 16 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Amazonien - eine indianische Kulturlandschaft“ in der IGS Göttingen-Geismar, Schulweg 22. Amazonienforscherin Clarita Müller-Plantenberg wird durch die Ausstellung führen. Die Ausstellung ist in der IGS bis Freitag, 24. Juni, täglich von 8 bis 15 Uhr zu sehen.
  • Sonntag, 8. Mai, 11.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Ankari - Welt der unsichtbaren Menschen“ im Alten Rathaus. Der aus Peru stammende Maler Marcos Durand-Mitre reflektiert in seinen Bildern das Wirken südamerikanischer Schamanen. Bis Sonntag, 29. Mai, ist die Ausstellung täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Freitag, 13. Mai, 18 Uhr: Festakt mit Musik, Tanz und Filmvorführungen im Alten Rathaus. Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister Bremens, hält einen Gastvortrag. Zeitgleich beginnt im Alten Rathaus die „Weltwärts-Rückkehrer-Konferenz“ derjenigen, die bereits in La Paz Centro waren und von ihren Erfahrungen berichten. Die Konferenz wird am Sonnabend, 14. Mai, ab 10 Uhr mit Diskussionen und Workshops fortgeführt.
  • Sonnabend, 14. Mai, 19.30 Uhr: Konzert des lateinamerikanischen Ensembles „Grupo sal“ in der IGS Göttingen-Geismar, Schulweg 22. Mit ihrer Musik übermittelt die Band die Magie und Bedrohung des Regenwaldes. Darüber referieren danach Abadio Greene vom Volk der Tule und Thomas Brose vom europäischen Klimabündnis.

Weitere Informationen gibt es bei Anna Leineweber, Telefon 05 51 / 4 72 18, E-Mail: Aleineweber@t-online.de.