Northeim: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 24. Juli 2007, 13:00 Uhr

Wappen des Landkreises Northeim

1. Aktuell

2. Personen und Organisationen

2.1. Persönlichkeiten

August Eberhard Müller

Friedrich Julius Tittmann

Georg Diederichs

D-Bo

Reinhard Rauball

Jochen Schimmang

Peter Fiebag


2.2. Kirche

Das St. Blasius wurde um 1100 gegründet. Die dreischiffige spätgotische Hallenkirche St. Sixti verfügt über die größte Kirchenorgel im südniedersächsischen Raum.


2.3 Medien

Northeimer Neueste Nachrichten (Regionalausgabe der Hessische Niedersächsische Allgemeine; HNA)

3. Lexikonteil

Die Stadt Northeim ist eine der aktuelle Sitz des Landkreises Northeim in Niedersachsen. Northeim liegt im Niedersächsischen Bergland an den äußersten Südwestausläufern des Harzes beziehungsweise östlich des Sollings in 23 Kilometern Entfernung zu Göttingen.

Durch Northeim fließt die Rhume, westlich der Stadt die Leine.

Northeim liegt an der Northeimer Seenplatte, die derzeitig aus zwölf durch Kiesabbau entstandenen Seen mit einer Gesamtfläche von 360 Hektar (Stand: August 2006) besteht. Weitere drei Seen sollen fogen.

3.1. Basisdaten

Bundesland: Niedersachsen

Landkreis: Northeim

Koordinaten: 51° 42′ N, 10° 0′ O51° 42′ N, 10° 0′ O

Höhe: 126 m ü. NN

Fläche: 145 km²

Einwohner: 30.973 (Stand: 31. Dezember 2004)

Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²

Postleitzahl: 37154

Kfz-Kennzeichen: NOM

Gemeindeschlüssel: 03 1 55 011

Stadtgliederung: 16 Ortsteile (Kernstadt plus Berwartshausen, Bühle, Denkershausen, Edesheim, Hammenstedt, Hillerse, Höckelheim, Hohnstedt, Hollenstedt, Imbshausen, Lagershausen, Langenholtensen, Schnedinghausen, Stöckheim, Sudheim. Außerdem sind folgende Siedlungen den Dörfern zugeordnet: Wetze zu Stöckheim, Brunstein zu Langenholtensen, Gut Wickershausen zu Hollenstedt, Güntgenburg zu Hammenstedt.

Adresse der Stadtverwaltung: Scharnhorstplatz 1, 37154 Northeim

Bürgermeister: Harald Kühle (SPD)

3.2. Geschichte

Bereits vor 800 wurde Northeim das erste Mal urkundlich erwähnt. Bei dem Schriftstück handelt es sich um eine Eigentumsübertragung an das Kloster Fulda durch einen fränkischen Adligen. Im 10. Jahrhundert dann wird die Gegend zum Rittergau.

Graf Siegfried von Northeim wurde 982 erstmals erwähnt. 1061 wird Otto II. von Northeim mit dem Herzogtum Bayern beliehen, das er durch Verrat 1069 wieder verlor.

Ab dem Jahr 1204 führt Northeim den Titel „civitas“, die Stadtrechte werden aber erst 1252 verliehen. 1265 übernimmt die Stadt Göttingen diese dann. 1384 wird Northeim Hansestadt und bleibt es bis 1554. 1802 werden in der Nähe der Stadt Schwefelquellen entdeckt.

3.3. Sehenswürdigkeiten

Die gut erhaltene Altstadt Northeims besteht überwiegend aus Fachwerkgebäuden des 16. bis 18. Jahrhunderts. Außerdem sind große Teile der Stadtmauer erhalten.

Eine bis zu 8000 Besucher fassende Freilichtbühne wurde 1934 vom „Freiwillige Arbeitsdienst“ errichtet. Die Waldbühne Northeim sollte ursprünglich als Thingstätte dienen, heute finden dort Konzerte unter freiem HImmel statt.

Links

Northeim im Internet