Northeim

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Wappen des Landkreises Northeim


Landkreis Northeim

Der Landkreis Northeim (NOM) liegt im Weser-Leine-Bergland im Südosten von Niedersachsen.


Kreisgebiet

Das Kreisgebiet umfasst die Gemeinde Bad Gandersheim, Flecken Bodenfelde, Stadt Dassel, Stadt Einbeck, Stadt Hardegsen, Kalefeld, Katlenburg-Lindau, Kreiensen, Stadt Moringen, Flecken Nörten-Hardenberg, Stadt Northeim (Kreissitz) und die Stadt Uslar.

Hinzu kommt das unbewohnte, gemeindefreie Gebiet Solling.


Geografische Lage

Er grenzt an den Landkreis Holzminen (HOL) im Westen, den Landkreis Hildesheim (HI) im Norden und an die Landkreise Goslar (GS) und Osterode am Harz (OHA) im Osten sowie im Süden an den Landkreis Göttingen (GÖ) und an den hessischen Landkreis Kassel.


Verkehr

Durch das Kreisgebiet verlaufen die Bundesautobahn A7 und die Bundesstraße B3 in Nord-Süd-Richtung, sowie die Bundesstraßen B64 und B241 in Ost-West-Richtung.

In Northeim kreuzt die Schienenstrecke aus der Ost-West-Richtung die Strecke aus der Nord-Süd-Richtung.

In Kreiensen ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt für Abzweigungen in den Harz und in den Solling.


Geschichte

Der Kreis wurde am 1. April 1885 durch die Neugliederung der preußischen Provinz Hannover gebildet. Am 1. Oktober 1932 kam der Kreis Uslar zum Kreis Northeim hinzu.

Am 1. März wurden die damaligen Landkreise Einbeck und Northeim aufgelöst und zum neuen Landkreis Northeim vereinigt.

In den Jahren 1971 bis 1977 entstand ducrh Gebietsabtretungen und durch Gebietserweiterungen der jetzige Landkreis.

Der LK gehörte zunächst zum Regierungsbezirk Hildesheim und später zum Regierungsbezirk Braunschweig. Das Land Niedersachsen hat 2004 die Regierungsbezirke abgeschafft.




Stadt Northeim

Aktuell

Personen und Organisationen

Persönlichkeiten

August Eberhard Müller * 13.12.1767 in Northeim; † 3.12.1817 in Weimar, Komponist und Organist

Friedrich Julius Tittmann * 20.08.1814; † 1883 in Göttingen, Literaturwissenschaftler

Georg Diederichs * 2.09.1900 in Northeim; † 19.07.1983 in Hannover, ehemaliger nds. Ministerpräsident (SPD)

D-Bo (eigentlich Danny Bokelmann) * 6.06.1978 in Northeim, deutscher Rapper

Reinhard Rauball * 25.12.1946 in Northeim, Justizminister a.D. in NRW und Fußballfunktionär (ehem. Präsident des BVB Dortmund)

Jochen Schimmang * 14.03.1948 in Northeim, Schriftsteller und Übersetzer


Kirche

Das Kloster St. Blasius wurde um 1100 gegründet. Die dreischiffige spätgotische Hallenkirche St. Sixti verfügt über die größte Kirchenorgel im südniedersächsischen Raum.

Medien

Northeimer Neueste Nachrichten, Tageszeitung (außer sonntags) als Regionalausgabe der Hessische Niedersächsische Allgemeine; HNA.

Lexikonteil

Die Stadt Northeim ist eine der aktuelle Sitz des Landkreises Northeim in Niedersachsen. Northeim liegt im Niedersächsischen Bergland an den äußersten Südwestausläufern des Harzes beziehungsweise östlich des Sollings in 23 Kilometern Entfernung zu Göttingen.

Durch Northeim fließt die Rhume, westlich der Stadt die Leine.

Northeim liegt an der Northeimer Seenplatte, die derzeitig aus zwölf durch Kiesabbau entstandenen Seen mit einer Gesamtfläche von 360 Hektar (Stand: August 2006) besteht. Weitere drei Seen sollen fogen.

Basisdaten

Bundesland: Niedersachsen

Landkreis: Northeim

Koordinaten: 51° 42′ N, 10° 0′ O51° 42′ N, 10° 0′ O

Höhe: 126 m ü. NN

Fläche: 145 km²

Einwohner: 30.973 (Stand: 31. Dezember 2004)

Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²

Postleitzahl: 37154

Kfz-Kennzeichen: NOM

Gemeindeschlüssel: 03 1 55 011

Stadtgliederung: 16 Ortsteile (Kernstadt plus Berwartshausen, Bühle, Denkershausen, Edesheim, Hammenstedt, Hillerse, Höckelheim, Hohnstedt, Hollenstedt, Imbshausen, Lagershausen, Langenholtensen, Schnedinghausen, Stöckheim, Sudheim. Außerdem sind folgende Siedlungen den Dörfern zugeordnet: Wetze zu Stöckheim, Brunstein zu Langenholtensen, Gut Wickershausen zu Hollenstedt, Güntgenburg zu Hammenstedt.

Adresse der Stadtverwaltung: Scharnhorstplatz 1, 37154 Northeim

Bürgermeister: Harald Kühle (SPD)

Geschichte

Bereits vor 800 wurde Northeim das erste Mal urkundlich erwähnt. Bei dem Schriftstück handelt es sich um eine Eigentumsübertragung an das Kloster Fulda durch einen fränkischen Adligen. Im 10. Jahrhundert dann wird die Gegend zum Rittergau.

Graf Siegfried von Northeim wurde 982 erstmals erwähnt. 1061 wird Otto II. von Northeim mit dem Herzogtum Bayern beliehen, das er durch Verrat 1069 wieder verlor.

Ab dem Jahr 1204 führt Northeim den Titel „civitas“, die Stadtrechte werden aber erst 1252 verliehen. 1265 übernimmt die Stadt Göttingen diese dann. 1384 wird Northeim Hansestadt und bleibt es bis 1554. 1802 werden in der Nähe der Stadt Schwefelquellen entdeckt.

Sehenswürdigkeiten

Die gut erhaltene Altstadt Northeims besteht überwiegend aus Fachwerkgebäuden des 16. bis 18. Jahrhunderts. Außerdem sind große Teile der Stadtmauer erhalten.

Eine bis zu 8000 Besucher fassende Freilichtbühne wurde 1934 vom „Freiwillige Arbeitsdienst“ errichtet. Die Waldbühne Northeim sollte ursprünglich als Thingstätte dienen, heute finden dort Konzerte unter freiem HImmel statt.

Links

Northeim im Internet