Portenhagen

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Wappen von Portenhagen

Portenhagen ist ein Ort im Landkreis Northeim am Fuße des Solling. Der Nachbarort von Lüthorst gehört zur Stadt Dassel.

Lexikonteil

  • Einwohner: 210 (Stand 2005).
  • Portenhagen hat eine Breite von 400-500 m und liegt 220 m über NN. Es zieht sich fast horizontal von Westen nach Osten, an beiden Seiten dann im Bergland ansteigend.

Geschichte

Portenhagen ist erst im 12. Jahrhundert als Hagendorf angelegt worden, 1366 erstmalig urkundlich erwähnt. In der Homburger Fehde (1380) wurde es zerstört und war über zwei Jahrhunderte ein verwüsteter Ort. Erst 1583 bis 1589 wurde es wieder aufgebaut und blieb eng mit Lüthorst verbunden. Der Ort wurde 1366 erstmalig bei den Edelherren von Homburg zusammen mit den ehemaligen Dörfern „Bedeso" und „Honwarde" urkundlich erwähnt.

Es begab sich dann zu der Zeit um 1583 bis 1589, dass einige Familien als Siedler auszogen, um Portenhagen wieder aufzubauen. Da dieser Ort im Wald gelegen war, nannte es sich „Hagensiedlung" – eine Rodung in den Wald. Um das urbar gemachte und bestellte Land vor dem Wild zu schützen, sahen sich die Siedler gezwungen es einzuzäunen. Am Eingang war eine Einfahrt mit einer Pforte (Porte) versehen. Die Siedler wohnten also „an der Porte in den Hagen", und so entstand dann auch der Name

Im Jahre 1689 gab es Portenhagen schon 118 Einwohner, darunter waren unter anderem Halbmeier, Kötner, Leibzüchter und Schweinehirten. Schon 1738 erhält der Ort eine eigene Schule und wurde 1920 mit elektrischem Strom versorgt. Die Familien, die von damals bis heute hier noch ansässig sind, heißen Rolf, Meysold, Brandt und Wolter.

Wappen

Bedeutung: Im Wappenbild wird die mittelalterliche Hägersiedlung Portenhagen in Anlehnung an ihren Namen durch einen Palisaden- zaun mit Pforte symbolisiert.

Beschreibung: In Grün eine aus drei silbernen Balken bestehende Pforte inmitten eines durch je zwei Planken angedeuteten Pali- sadenzauns.

Links

Portenhagen im Internet