Rhume

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Die Rhume ist ein etwa 48 km langer Nebenfluss der Leine. Ihre Quelle ist eine der ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas, deren Wasser durch unterirdische Zuflüsse aus wasserreichen Harzflüssen stammt und gehört zu den Ausflugszielen des Eichsfeldes: Mit einem Wegenetz und einer Aussichtsplattform. Die Quellschüttung beträgt im Durchschnitt 2000 Liter pro Sekunde. Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig konstant 8 bis 9 °C, daher friert der Quellsee im Winter nie ein. Das Wasser tritt aus einem trichterförmigen Hauptquelltopf mit etwa 500 m² Fläche sowie aus zahlreichen Nebenquellen hervor. Im etwa 7 bis 8 m tiefen Quelltopf schimmert das Wasser grün-bläulich. Ein Indikator für die gute Wasserqualität sind die in der Rhume auch nahe der Quelle lebenden Forellen. Das Quellgebiet liegt inmitten eines Auenwaldes. . Das Quellwasser dient seit 1978 zur Trinkwasserversorung. Die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EEW) entnimmt etwa ein Prozent des Wassers und versorgt nach einer Aufbereitung damit rund 15.000 Einwohner. Die Sage von der Rhumenixe gehört zum Märchenschatz des Eichsfeldes.