Rolf-Georg Köhler

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Rolf-Georg Köhler

Rolf-Georg Köhler, geboren am 27. November 1951 in Göttingen, ist der designierte Göttinger Oberbürgermeister und tritt das Amt am 1. November 2014 als Nachfolger von Wolfgang Meyer an.

Köhler ist bis dahin Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH und Vorsitzender im SPD-Ortsverein Grone.

Nach dem Abitur am Max-Planck-Gymnasium (1972) studierte er zunächst Betriebswirtschaftslehre in Berlin und Göttingen, bevor er eine Ausbildung zum Sparkassenkaufmann in Göttingen absolvierte. Bis 1998 war er bei der Sparkasse tätig, u.a. als stellvertretender Leiter der Immobilienabteilung. 1998 wurde er dann einstimmig zum Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH Göttingen bestimmt. In dieser Eigenschaft ist er heute auch Mitglied des Verbandsrates des Gesamtverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW) in Berlin, Mitglied des betriebswirtschaftlichen und des technischen Ausschusses des niedersächsischen Verbandes und Vorstand des Versorgungswerkes der Wohnungswirtschaft.

Köhler gehört zu den führenden Köpfen und Triebfedern der SPD in Stadt und Landkreis Göttingen. Er ist seit beinahe vier Jahrzehnten kommunalpolitisch aktiv. Seit 1974 Mitglied der SPD, gehörte er dem Ortsrat Grone von 1985 bis 1998 an und war von 1986 bis 1998 Stadtrat, ab 1991 außerdem Fraktionsvorsitzender. Er gehörte den Ausschüssen Bau, Sport, Schule, Personal und Verwaltung an und saß in den Aufsichtsräten der Städtischen Wohnungsbau GmbH und der Stadtwerke. Von 2001 bis 2008 war er Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Göttingen; zudem gehörte er den Vorständen von SPD-Stadtverband und Unterbezirk an. Köhler ist zudem u.a. Mitglied in der Gewerkschaft ver.di, im Lions Club Göttinger 7 und im Beirat Violett Ladies BG.

Im November 2013 hatte ihn der Vorstand des Göttinger SPD-Stadtverbandes einstimmig als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 nominiert; im ersten Wahlgang erzielte er mit 38,8% aller Stimmen zwar eine deutliche Mehrheit, musste aber in der Stichwahl am 15. Juni 2014 gegen den parteilosen Kandidaten Dr. Martin Rudolph antreten, den die CDU für das Amt nominiert hatte. Dabei erreichte Köhler mit 58,9% die absolute Mehrheit.


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