Rotenberg

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick auf den Rotenberg


Der Rotenberg ist ein bis 317,3 m hoher Höhenzug im Niedersächsischen Bergland in Südniedersachsen.

Auf der Nahtstelle der Landkreise Osterode am Harz und Göttingen im Südosten des Niedersächsischen Berglands liegt der Höhenzug Rotenberg, der etwa 14 km lang und bis 2 km breit ist. Der Rotenberg wird im Norden vom Harz umgeben und etwas entfernt im Südosten liegt das Ohmgebirge sowie der Göttinger Wald im Südwesten. Der Höhenzug Rotenberg liegt auf der Wasserscheide zwischen Oder und Beber im Norden sowie Rhume und Eller im Süden, wobei er von den Fließgewässern direkt eingerahmt wird. Die einige Kilometer westlich verlaufende Leine speist sich aus diesen Flüssen und den kleinen Bächen, die im Rotenberg entspringen. Lediglich an den Rändern ist der Höhenzug besiedelt und wird von vielen Wanderwegen durchzogen, auf denen man die waldreiche Landschaft erkunden kann. Zu seinen Sehenswürdigkeiten, neben der waldreichen Berglandschaft, gehören die Rhumequelle, östlich von Rhumspringe gelegen. Auf dem Bergrücken des Rotenberges südlich oberhalb des Ortes Pöhlde liegt die Burganlage „König Heinrichs Vogelherd", die als Fliehburg diente. Zudem führt der mittelalterliche „Fastweg", der aus dem Rheinland nach Mitteldeutschland verläuft, durch diese Anlage.

Zu erreichen ist der Rotenberg über die Bundesstraße 247, die den Höhenzug in Nordwest-Süd-Richtung tangiert, die B 241, die ihn nordwestlich passiert, und die B 27, die ihn in Südwest-Nordost-Richtung durchschneidet. Aber auch über die abzweigenden, meist kurvenreichen und das Waldgebiet umrundenden Landes- und Kreisstraßen, die beispielsweise Wulften, Pöhlde und Rhumspringe und Bilshausen miteinander verbinden, kann man zum Rotenberg gelangen.