Ruddy Estevez

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Ruddy Estévez

Der Göttinger Ruddy Estévez (*1972) ist gelernter Tenor und Sänger. Am Mittwoch, 15. Dezember, steht der 38-Jährige im Halbfinale der RTL-Castingshow Supertalent.

Zur Person

Zum Glück war der Pop-Titan gnädig. „Wenn Dieter Bohlen sagt, ich habe kein Talent, dann werde ich nie wieder singen“, hatte Ruddy Estévez vor seinem ersten Auftritt in der RTL-Castingshow Supertalent angekündigt. Seine Sorge war jedoch unbegründet. Drei Mal „Ja“ heimste der 38-jährige Tenor, der in der Dominikanischen Republik geboren wurde, von der Jury ein. Sylvie van der Vaart fand seine Interpretation von Andrea Bocellis „Canto della terra“ gar sensationell. Bruce Darnell räumte ihm „gute Chancen“ ein und war beeindruckt von der „tollen Bühnenpräsenz“. Bohlen ließ sich zu dem Lob herab: „Ja, Du kannst singen.“ Legte aber sogleich nach: „Du ruhst Dich aber auch auf Deiner Technik aus.“ Bohlen forderte mehr Gefühl.

Das Urteil der Jury bescherte Estévez nun die Teilnahme am Supertalent-Halbfinale. Unter die besten 40 Kandidaten hat er es geschafft. Rund 40 000 Bewerber waren ins Rennen um den Titel Supertalent gegangen. Der Sieger bekommt am Ende 100 000 Euro Siegprämie.

Dass dieser Weg kein leichter sein wird, wusste Estevez. Immerhin ist es sein dritter Anlauf bei der Castingshow. Zweimal ist er bereits in der Vorrunde ausgeschieden. „Das Casting ist hart.“ Viele talentierte Leute habe es gegeben.

Ob er sich mit dem Weiterkommen selbst Chancen auf den Sieg ausrechnet? Estévez bleibt bescheiden. „Die Teilnahme am Finale würde mir schon reichen“, sagt er. Was für ihn fast mehr zählt als der Showsieg ist die Bekanntheit, die er durch seine Fernsehauftritte bekommt. „Auch eine Chance an Engagements zu kommen“, sagt der Sänger.

Seit drei Jahren nimmt er klassischen Gesangsunterricht. Sein großes Vorbild ist Luciano Pavarotti. Dabei sind es gar nicht die großen Opernhäuser, die Estévez füllen will. Ihm schweben Auftritte in kleinen Clubs vor, in denen er seine Vorlieben für Jazz und Klassik verbinden kann. Zunächst wartet am Mittwoch aber sein Auftritt vor einem Millionenpublikum.

  • Quelle: Göttinger Tageblatt, 11. Dezember 2010

Ruddy erreicht Finale

Ruddy Estévez im Halbfinale

Er ist eine Runde weiter und seine Göttinger Fans sind begeistert: Ruddy Estévez Caraballo hat sich für das Finale der RTL-Fernsehshow „Das Supertalent“ qualifiziert. Die Zuschauer-Anrufe in der Halbfinalsendung am Mittwoch reichten für ihn zwar nicht ganz aus, um direkt weiter zu kommen, aber die Jury um Dieter Bohlen schickte den 38-jährigen Masseur und Tenor aus Göttingen mit ins Finale.

Dort tritt Caraballo am Sonnabend gegen elf weitere Kandidaten an. „Jjjjjein“, antwortet er zögerlich auf die Frage, ob er noch aufgeregter ist. Er sei schon unglaublich weit gekommen, freue sich „riesig“ auf das Finale und „ich werde mein Bestes geben“. Die Probezeit bis zur Show am Sonnabend sei knapp, aber „ich habe zwei Stücke vorbereitet, eins ist ein Hammer“.

Mit Sicilian Pastorale aus dem Film „Der Pate“ hatte der Lockenschopf im Halbfinale getrumpft. Dass er nicht die Zuschauer überzeugte, enttäusche ihn nicht. „Ich habe mich so über Darko gefreut, wir sind so gute Freunde.“ Konkurrent Darko Kordic „ist mein absoluter Favorit“, so Caraballo.

  • Quelle: Göttinger Tageblatt, 17. Dezember 2010, S.11