Scheden

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Scheden ist eine Ortsteil der Gemeinde Dransfeld.

Schulfest 2008

Mit Begeisterung stürmten am Freitagnachmittag zum großen Schulfest Schedener Kinder den neugestalteten Schulhof und Spielplatz. Die wesentlichen Arbeiten an Pflasterung und Rondell für Theateraufführungen, Spielplatz und neuer Hofbedachung – alte Metallpfosten waren durchgerostet – sind abgeschlossen. Kurzfristig wurden auch marode Kanäle erneuert. 107000 Euro kosteteten die Arbeiten die Samtgemeinde Dransfeld schließlich. Da Scheden in der Dorferneuerung ist und der Spielplatz ein „Treffpunktplatz“ für den ganzen Ort ist, gab es aus dem Landesprogramm einen Zuschuss von 28500 Euro. Die Sanierung war dringend geworden, da der alte graue Asphaltschulhof mit Löchern und Rissen für die derzeit 148 Grundschulkinder nicht mehr sicher war. Noch fehlt die Kletterwand und ein von den Kindern gewünschtes kleines Piratenschiff aus Holz. Um das Klettergerät und noch ausstehende Bepflanzungen wollen sich Eltern und Förderverein bemühen und auch „Muskelkraft“ einbringen. Der untere Teil des Schulhofes vor der Turnhalle ist ebenfalls noch eine potentielle Baustelle. Dieser zweite Bauabschnitt – möglicherweise 37000 Euro teuer – ist Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen. Eltern, Kinder und Lehrer feierten den neuen Schulhof mit Spielen, Tanz und gespendetem Kuchen. Erlös und Spenden gehen an den Förderverein. Die Klasse 2b nutzte gleich das neue Rondell für ihr kleines Theaterstück Geister an der Schule. Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla sieht im Ergebnis der Arbeiten eine Bereicherung für die Schule und Scheden insgesamt.

  • Quelle: Göttinger Tageblatt; Gerald Kräft, 15.09.2008

Personen und Organisationen

  • Der Schedener Heimatforscher Horst Thies hat im November 2009 seine Jugenerinnerungen als Buch veröffentlicht.

Eröffnung der Schulmensa 2012

"Die Eltern haben großartiges geleistet“, meint Marco Gerls von Dransfelds Samtgemeindeverwaltung. Eltern und der Förderverein der Schedener Grundschule haben das kleine Einfamilienhaus, das früher als Hausmeisterwohnung diente, zur Mensa umgebaut. Am Freitag, 6. Juli 2012, um 13.30 Uhr ist die offizielle Eröffnung.

Die Eltern entfernten im Laufe des vergangenen halben Jahres eine Zwischenwand, um einen großen Essraum zu schaffen. Der PVC-Fußboden wurde durch Linoleum ersetzt. Auch die Küche entstand neu. Wände waren zu fliesen. Eine Durchreiche wurde geschaffen. Die Elektrik des Hauses ist komplett erneuert worden. Innenputz- und Malerarbeiten wurden durchgeführt, die Heizung umgestellt.

Das Haus bekam zum Teil neue Fenster und Türen. Außerdem erhielt es eine Feuerschutztür. Eine große Fluchttür ermöglicht nun bei Gefahr das rasche Verlassen des Hauses. Die Mensa ist barrierefrei zu erreichen.Besonderes lobt Gerls die Pflasterung einer Außenterrasse und eines 30 Meter langen Wegs, der die Mensa mit dem Schulgebäude benachbarten verbindet.

Die Baukosten beziffert der Vertreter der Samtgemeinde auf deutlich weniger als 42 500 Euro. Die Kosten waren der Grund, warum die Samtgemeinde lange Zeit vor dem Umbau zurückschreckte. Stattdessen stellte sie das Feuerwehrgerätehaus in der Nachbarschaft als Mensa zur Verfügung. Die Initiative der Eltern machte das Projekt nun realisierbar. Die Väter und Mütter erbrachten nicht nur Eigenleistungen, sondern gewannen auch Handwerker als Sponsoren.

  • Quelle: Michael Caspar, "Eröffnung der Schulmensa", Artikel im Göttinger Tageblatt vom 6. Juli 2012.

Basisdaten

Adresse der Verwaltung: Gemeindebüro Scheden, Schulstraße 2 – 4, 37127 Scheden

Im Bereich der heutigen Grundschule in Scheden haben bereits Neandertaler gelebt. Das belegen Klingen, Spitzen, Schaber und Faustkeile aus hartem Tertiärquarzit. Auch Funde aus der Jungsteinzeit oder einer noch älteren Stufe, zum Beispiel der Fund einer Geröllkeule auf einem Acker in Mülmerode, geben Zeugnis von sehr frühzeitigen Ansiedlungen. Östlich von Scheden liegen zirka 22 kleine Hügelgräber, die nach Untersuchungen wohl der früheren Bronzezeit um 1500-1600 v.Chr. zuzuordnen sind.

Am Fuße des Hunsberges entlang des Wasserlaufes der Schede dürfte ca. im 3. bis 4.Jahrhundert das Zentrum dieses Dorfes mit etwa neun Höfen an der Stelle des heutigen „Plan“ entstanden sein. Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Dorfes Scheden erfolgte erst in der Schenkungsurkunde im Jahre 1046 des Kaisers Heinrich III, der einen Hof in Scheden (villa Schitun) in der damaligen Grafschaft Herimanns im Leinegau verschenkte.

Wappen

In Blau ist ein silberner Wellenbalken dargestellt. Im Vordergrund ist ein goldenes Dreieck dargestellt, das oben mit einem Kreuz gekrönt ist. Ober- und Niederscheden haben sich 1964 unter dem alten Namen Scheden zusammengeschlossen. Der silberne Wellenbalken ist für die Schede/die blauen Felder oberhalb und unterhalb des Wellenbalkens sind für die Ortsteile Ober- und Niederscheden gesetzt. Die goldene Hausmarke, die verbindend darüber liegt, stand einst im Siegel des Henning von Scheden, Schultheiß zu Münden. Das Zeichnen einer alten aus Scheden stammenden und sich „von Scheden“ nennenden Familie ist damit zum Symbol des Zusammenschlusses geworden.

Sehenswürdigkeiten

Mariannes Heimatmuseum

Quantzmuseum

Links

Scheden im Internet