Schillerwiese

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Schillerwiese ist ein parkartiges Gelände unterhalb des Hainbergs. Laut Plan von 1920 sollte dort ein Stadtpark im Stil eines klassischen Landschaftsgartens entstehen.

Die Anlage wurde von 1903 bis 1905, zum 100. Todestag Schillers, angelegt. 1906 wurden Bänke am Schillerplatz und am oberen Hainholzweg aufgestellt.

Seit 1905 wurde die Schillerwiese bewacht, da Pferde die Bäume benagten und Hunde durch den Park streunten. Erster Parkwächter wurde Adolf Apel, der täglich zwei Mark verdiente und zusätzlich pro eingefangenem Hund 20 Pfennig bekam. Ein zweiter kam im Folgejahr hinzu. Noch bis ungefähr 1960 gab es einen Parkwächter mit Diensthund für den Levinschen Park und das Kiesseegelände.

Auf der Schillerwiese befindet sich seit 1935 der Jérôme-Pavillon, ein klassizistischer Bau. Er war um 1810 in einem Garten vor dem Groner Tor errichtet worden, stand dann auf dem Grundstück Grüner Weg 7 und wurde 1935 umgesetzt. Im Zuge dessen wurde er umbenannt in Scharnhorst-Tempel.