Sparkassen-Arena

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Sparkassen-Arena aus der Luft

Die Sparkassen-Arena ist eine Sporthalle in Göttingen auf dem Schützenplatz. Sie wurde 2011 eröffnet. Der Bau kostete knapp sieben Millionen Euro. In der Halle finden 3447 Besucher Platz.

Während die Ränge auf der Nord- und Südseite mit Sitzplätzen ausgestattet sind, sind der Ost- beziehungsweise der Westblock reine Stehtribünen. Der Fanclub der BG 74 befindet sich in der Sparkassen-Arena im Gegensatz zur Lokhalle auf der Westseite. Dahinter sind die Räumlichkeiten der Krombacher VIP-Lounge mit vorgelagerter Empore. Rings um die Halle befinden sich im Umlauf oberhalb der Ränge zudem weitere Stehplatzmöglichkeiten zu den Stehblocks an den Stirnseiten.

Bauarbeiten

Die Sportarena: Fertigstellung im Juni 2011

Die neue Sportarena auf dem Schützenplatz, gebaut für 6,7 Millionen Euro, wächst in rasendem Tempo. Keine drei Monate nach dem Baustart sind die Fundamente ausgetrocknet und die Außenmauern aus Fertigelementen montiert. Die ersten Fenster sind schon drin und das 5000 Qudratmeter große Dach wird in den kommenden Tagen gedeckt:

„Es geht wahnsinnig schnell“, sagte gestern Alexander Frey, Bauherr und Geschäftsführer der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF). Bis der Winter richtig einsetzt, solle die Halle „dicht und beheizbar sein“. Dann folge der langwierige Innenausbau. Wenn alles glatt läuft, soll sie im Juni 2011 fertig sein.

Neben den Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums wird auch der Vereins- und Breitensport von der Sportarena profitieren, nicht zuletzt die Basketballgemeinschaft rund um die BG 74. Denn mit einer 60 mal 30 Meter großen Vier-Feld-Halle und 3155 Zuschauerplätzen ist die Turnhalle auch für BG-Spiele in der 1. Liga geeignet.

Innenraum der Sporthalle

Mit Umkleidebereichen, einer zusätzlichen Gymnastikhalle, Medienraum, Geräteräumen und einem großen Foyer bedeckt die Sportarena eine Gesamtfläche von rund 92 mal 45 Meter. Der Haupteingang liegt an der Westseite mit Blick zur Leine, für die OHG-Schüler gibt es an der Rückseite einen zusätzlichen Zugang.

Lange rechteckige Querriegel in verschiedenen Rot- und Orangetönen an den Längsseiten sollen die 11,30 Meter hohe Halle niedriger erscheinen lassen. Das Gebäude wird zudem so gut isoliert und mit modernen Energieanlagen ausgestattet, dass es nach höchstem Standardrichtwert als größte Passivhaus-Halle in Deutschland eingestuft wird.

Gebaut wird die Halle von der stadteigenen GoeSF. Weil sie vor allem für den Schulsport gedacht ist, fördern Land und Bund das Projekt mit 2,35 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Eigentlich sollte der Grundstein schon früher gesetzt und die Halle bereits im Mai nächsten Jahres frei gegeben werden. Bombenfunde auf dem Schützenplatz und ein verheerendes Explosionsunglück Anfang Juni hatten den Start aber verzögert.


Quelle: Göttinger Tageblatt, 26. Oktober 2010