St. Petri Grone

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Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Petri Grone

Die einzige Urkunde über die Einweihung der St. Petri Kirche ist über dem Nordportal in lat. Steininschrift , die zu deutsch beginnt "Dem höchsten göttlichen Wesen weihte sich die Kirche zu Grone am 20. November 1754" zu lesen. St. Petri steht seit langem unter kirchlichem Denkmalschutz und wird häufig als eines der schönsten Gotteshäuser des 18. Jahrhunderts in Südniedersachsen bezeichnet.


Kirchturm bröckelt

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St. Petri Grone: Die Kirche soll durch Putz- und Malerarbeiten wieder schön werden.

Die Fassade der evangelisch-lutherischen Kirche St. Petri in Grone wird derzeit saniert. Aus diesem Grund ist der Turm des Gebäudes komplett eingerüstet. „Die Kirche soll mal wieder schön aussehen“, sagt Pastor Henning Kraus.

Das war zuletzt nicht mehr der Fall. Am Turm hatten sich bereits große Moosflächen gebildet. Aus dem Untergrund ins Mauerwerk aufgestiegene Feuchtigkeit hatte dazu geführt, dass Putz abbröckelte. Darüber hinaus müssen im Fundament Steine ersetzt werden.

Die Kirche soll nun wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden. Dies soll durch Putz- und Malerarbeiten am Gebäude geschehen. Die Arbeiten finden am kompletten Turm und am Kirchenschiff bis zur Unterkante der Fenster statt.Die Kosten für die Sanierung waren ursprünglich auf 72 000 Euro veranschlagt, werden laut Kraus aber wohl eher rund 100 000 Euro betragen. Die Summe muss die Kirchengemeinde weitgehend allein aus Rücklagen und Spenden aufbringen. Der Kirchenkreis Göttingen gibt lediglich einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro.

Die Kirche wird laut Kraus noch etwa vier Wochen lang saniert. Noch nicht entschieden ist, was im Hinblick auf ein weiteres großes Problem geschehen soll: Infolge des weichen Untergrundes hat sich ein erheblicher Riss zwischen Sakristei und Kirche gebildet. Das Problem soll weiter beobachtet werden.

Die barocke Petrikirche befindet sich im Altdorf von Grone. Sie wurde im November 1754 eingeweiht. Aus der abgerissenen Vorgängerkirche stammen noch zwei Glocken aus dem 16. und 18. Jahrhundert.

Quelle: Artikel im Göttinger Tageblatt vom 8. September 2012.

Foto von Christina Hinzmann, erschienen im Göttinger Tageblatt vom 8. September 2012.


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