Storm-Weg

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Im Mai 1857 wanderte der damalige Kreisrichter Theodor Storm aus Heiligenstadt mit Freunden und Familie von Lindewerra auf die Teufelskanzel. In seiner Novelle "Eine Malerarbeit" verarbeitet er 1867 diese Wanderung literarisch. Er schreibt über "den ziemlich steilen Weg" vom "Dorf unterhalb des Gebirges" zum Teufelskanzelfelsen "der nicht unbefugt war, diesen Namen zu führen". Der Ausblick auf "die lachenste Landschaft" begeisterte Storm so, dass er in der Novelle schreibt "Wer dessen noch fähig war, der musste hier von Lebens- und Liebeslust bestürmt werden".