Suterode

Aus Wiki Göttingen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Suterode wurde 1208 urkundlich genannt. Ein Ritter von Susa aus dem damals hier ansässigen Adelsgeschlecht wird dafür als Zeuge aufgeführt. Das Dorf war Sitz einer Burg, die noch 1525 erwähnt wurde, als das Dorf in den Besitz des Klosters Katlenburg gekommen war. Das Dorf war abseits des Verkehrs gelegen und wuchs deshalb nur langsam. Kirchlich wurde es von Katlenburg aus in der 1649 renovierten Kapelle betreut. Wirtschaftlich hatte der umliegende Wald für die Bewohner besondere Bedeutung, da ein großer Teil der Männer im Winter als Waldarbeiter Beschäftigung fand und die Bauern ihre Pferde für das Holzrücken verdingten. Nördlich von Suterode lag das mittelalterliche Dorf Husen, von dem noch heute die Revierförsterei und das Naturschutzgebiet der Husumer Teiche ihren Namen haben. Das heutige Suterode (2007) zählt 453 Einwohner auf einer Fläche von 5,99 Quadratkilolmetern.