Treppchenhäuser

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Die "Treppchenhäuser"

Die sogenannten Treppchenhäuser im Göttinger Maschmühlenweg waren lange Zeit Schlichtwohnungen der Stadt Göttingen für Flüchtlinge und Obdachlose. Wegen einer vom Aussterben bedrohten Fledermausart konnten die Gebäude noch abgerissen werden.

Geschichte

In den 80 Jahre alten Häusern gab es keine vernünftige Heizung noch fließend Wasser. Durch ihre Lebensführung erregten manche Bewohner immer wieder den Ärger anderer Göttinger. Im Jahr 2010 wurden alle Bewohner umgesiedelt. Dennoch konnten die maroden Gebäude nicht abgerissen werden, da sich eine seltene Fledermauskolonie in den Dachböden angesiedelt hat (Das Große Mausohr). Ein Experte beobachte diese wochenlang und gab die Zustimmung für den Abriss. Hierzu muss noch ein Ausweichqartier für die Kolonie gefunden werden.

Quelle

Göttinger Tageblatt: Treppchenhäuser für Obdachlose werden abgerissen