Volkerode

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Volkerode liegt am Rande des Leinetales zwölf Kilometer südwestlich von Göttingen und hat 310 Einwohner.

Namensherkunft

Die Endsilbe "-rode" deutet darauf hin, dass Volkerode in der Zeit der zunehmenden Bevölkerung im Mittelalter entstanden ist. In dieser Zeit wurden Wälder gerodet, um es urban zu machen. 1997 feierte Volkerode ein 700-Jahr-Fest. Anlass zu dieser Feier war die erstmalige Erwähnung des Ortes in einer Urkunde des nahegelegenen Klosters Mariengarten. Danach hat der Ritter Hermann von Hardenberg den Nonnen des Klosters "beim Garten der heiligen Maria" (Ackerland) am Vorabend des Pfingstfestes 1297 übertragen.


Partnergemeinde Volkerode im Eichsfeld

Mit dem Fall der deutsch-deutschen Grenze im November 1989 wurde das gleichnamige Dorf im thüringischen Eichsfeld, knapp 50 km von Göttingen entfernt, wieder zugänglich. Durch die Lage direkt im Grenzstreifen an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen war der Ort über Jahrzehnte Sperrgebiet. Der Ort liegt am Fuße des "Goberts", der höchsten Erhebung des Eichsfeldes, in einem Wandergebiet. Volkerode im Eichsfeld wurde in einer Urkunde 1227 erstmals erwähnt. Heute hat dieser Ort – ähnlich wie Volkerode in der Gemeinde Rosdorf – gut 300 Einwohner. Im Frühjahr 1990 wurde die Partnerschaft gegründet. Sie startete mit einer Spende für den Kindergarten in Volkerode im Eichsfeld. Heute werden diese Beziehungen durch die gegenseitige Teilnahme an Veranstaltungen des jeweils anderen Volkerodes insbesondere am Volkswandern der jeweiligen Heimatvereine und in privaten Besuchen gepflegt.

Wappenbeschreibung

Im silbernen Schild ist ein mit dem Stiel nach oben gerichteter grüner Zweig mit grünen Blättern und drei roten Äpfeln dargestellt. Im Wirtschaftsleben des Dorfes nimmt der Obstanbau eine wichtige Stellung ein. Der frühere Gemeinderat beschloß deshalb, dieses Wappenzeichen für den Ort zu wählen.