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Göttinger Sieben

Göttinger Sieben
Enthüllung: Günter Grass und Oberbürgermeister Wolfgang Meyer.

Bei den "Göttinger Sieben" handelt es sich um Professoren der Georg-August-Universität Göttingen, die sich im Jahre 1837 gegen Verfassungsänderungen durch Ernst August I. von Hannover aussprachen. Mit einer Protestaktion zeigten sie ihre oppositionelle Haltung in Bezug auf die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover. Friedrich Christoph Dahlmann (der an der Ausarbeitung des ursprünglichen "Staatsgrundgesetzes" von 1833 beteiligt gewesen ist), Wilhelm und Jacob Grimm, Wilhelm Eduard Albrecht, Georg Gottfried Gervinius, Wilhelm Eduard Weber und Heinrich Geog August Ewald unteschrieben die Protestation.

Die Straße "Platz der Göttinger Sieben", in der sich auch der Hauptcampus der Universität befindet, erinnert heute an die Protestler.

Während einer Feierstunde ist Donnerstag, 28. April 2011, ein Denkmal für die Göttinger Sieben auf dem Campus der Universität enthüllt worden. Der Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass, der das Denkmal auch entworfen hat, und sein Göttinger Verleger Gerhard Steidl haben es der Stadt und Universität geschenkt. Die rund drei Meter hohe Skulptur zeigt den Buchstaben „G“ und die Ziffer „7“. Die aus stabilem und beständigem Corten-Stahl gefertigten Zeichen stehen auf einem Sandsteinsockel, an dem auf einer Bronzeplatte der Wortlaut der Protestschrift der Göttinger Sieben vom 18. November 1837 zu lesen ist. Die Professoren, darunter Wilhelm und Jacob Grimm, protestierten damals gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover. Außerdem ist ihnen ein Denkmal auf dem Vorplatz des Niedersächsischen Landtags in Hannover gewidmet.(mehr...)