Wüstheuterode

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Wüstheuterode ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Uder.

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung war im Jahr 1338 als „Hadewartherode“. 1424 wurde das Dorf in Folge einer Fehde mit der Adelsfamilie von Hanstein von den Truppen der Reichsstadt Mühlhausen verbrannt und gänzlich zerstört. Weil es in der Folge eine Zeit lang wüstgelegen hatte, bekam es den Beinamen „Wüstheuterode“, der spätestens seit 1806 auch offizieller Ortsname ist. Der Ort gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz und unterlag der Gerichtsbarkeit der Familie von Hanstein. 1802 bis 1807 wurde der Ort preußisch und kam dann zum Königreich Westphalen. Von 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1945 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Wüstheuterode von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.