Weinhandlung Bremer

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Mitarbeitern der Weinhandlung Bremer und Geschäftsführer Philipp Bremer

Die Weinhandlung Bremer zählt zu den Traditions-Weinhandlungen in Göttingen. Seit sieben Generationen und 223 Jahren ist das Unternehmen in Familien besitz.

Geschichte

Am 13. März 1786 bittet Johann Conradt Bremer (1749 in Altenhagen/Steinhuder Meer geboren) Rat und Bürgermeister von Göttingen eine eigenständigen Weinhandel eröffnen zu dürfen. Der Bremersche Weinhandel startet am 11. Juni 1786 in den Räumen des Gasthofs "Die Stadt London". Am 21. Dezember im Jahr 1816 stirbt der Firmengründer und setzt seine Frau Margarete Catharine Bremer und seine sieben Kinder als Erbe ein. Die Witwe und Sohn Friedrich Bremer führen die Geschäfte weiter. Friedrich Bremer kauft am 28 Oktober 1833 das Grundstück in der "Carspüle von Ackermann johann Justus Ahlborn". Ab dem 4. April 1858 ist die Firma Friedrich Bremer eine reine Weinhandlung, die Gastwirtschaft wird aufgegeben. Im Jahr 1859 schließen die Söhne von Friedrich Bremer, Eduard und Friedrich Junior, einen Gesellschaftsvertrag auf 50 Jahre ab. Friedrich Bremer stirbt 1860 im Alter von 30 Jahren. 1873 stirbt Eduard Bremer und setzt seine Frau Emilie und Sohn Friedrich als Erbe ein. 1877 Friedrich Ernst Eduard Bremer wird Teilhaber, damit tritt die vierte Generation an. Die alleinige Geschäftsführung übernimmt er dann 1892. Im Jahr 1920 übernimmt Sohn Georg Bremer mit 20 Jahren die Firma und kauft 1937 den Weinhandel Marschaller und damit das heutige Geschäft in der Barfüßerstraße. 1949 tritt Ruth Bremer, Tochter, in die Geschäftsleitung ein. Im März 1966 übernimmt dieses ihr Bruder Georg Friedrich Bremer. Seit 1998 leitet Philipp Cordt Bremer die Weinhandlung.Seit November 2009 ist Bremer der neue Vorsitzende des Fördervereins Pro City.