Weserrenaissance

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Bauwerk der Weserrenaissance in Hann. Münden: das Welfenschloss

Der um 1912 geprägte Begriff „Weserrenaissance“ bezeichnet eine architektonische Stilrichtung, in der Baumeister und Künstler der Region durch einen gesamteuropäischen Kulturtransfer Neuerungen ihrer Zeit eingebunden haben. Das kulturhistorische Umfeld der Weserrenaissance erstreckt sich in etwa auf das Jahrhundert von 1520 bis 1620 erstreckt, vom Beginn der Reformation bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges.


Zahlreiche Renaissance-Gebäude befinden sich entlang der Weser von Bremen bis Kassel. dazu gehören unter anderem Schloss Bückeburg, das Rathaus in Rinteln, die Hämelschenburg oder die Bürgerhäuser in Hameln oder Einbeck, um nur einige zu nennen.


Literatur

  • Michael Bischoff/Rolf Schönlau: Weser & Renaissance. Wege durch eine Kulturregion, Verlag Jörg Mitzkat, 104 Seiten mit farbigen Abbildungen, 19,80 Euro.