Wiederholdt

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Wiederholdt

Wiederhold wurde am 12. August 1770 durch den Buchbindermeister Johann Carl Wiederhold (ohne T im Namen) gegründet. Eine Buchbinderei in der Prinzenstraße in Göttingen, im Gebäude der heutigen Gaststätte Zum Altdeutschen.

Geschichte

Wie in der Branche üblich, gliedert er eine Papier- und Schreibwarenhandlung an. Drei Tage später wird Wiederhold zum Universitäts-Buchbinder bestellt. Auf dem Grundstück Nummer 16 gründet er später eine Buntpapierfabrik, die bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts bestand. Sohn Christoph Gottfried Wiederholdt (jetzt mit T) tritt in die Fußstapfen des Vaters, wird Buchbindermeister. Auch dessen Sohn Ernst Ludwig erlernt das Handwerk, stirbt jedoch sehr früh. Schwester Elisabeth übernimmt das väterliche Erbe. Sie heiratet den Apotheker Georg Arnold Grosse. Der Sohn eines Pastors wirkt 30 Jahre in der Firma. Sohn Ernst Grosse leitet die Geschicke der Firma mit seiner Frau bis 1910. Unter der Regie von Sohn Georg Grosse werden 1913 und 1914 zwei neue Geschäftshäuser gebaut, in denen sich noch heute der Betrieb befindet. 45 Jahre hatte Georg Grosse das Sagen, überlebt zwei Weltkriege, übersteht zwei Währungsreformen. Sein Sohn Ernst-Wilhelm Grosse überlebt den Krieg nicht. Seine Söhne Hartmut und Ernst-Wilhelm Grosse übernehmen ab 1966 die Verantwortung für inzwischen 42 Beschäftigte. Das Sortiment wächst rasch, Anlagen zur Datenverarbeitung, Diktiersysteme, Bürodrucker und Büromöbel werden gehandelt, ein Neubau am Lutteranger realisiert. 2002 wird der Weender Standort aufgegeben, nachdem Wiederholdt vier Jahre von Hutter und Gilbert geführt wurde. 2010 leitet Alexander Grosse das Fachgeschäft für Büro- und Geschenkartikel mit 16 Beschäftigten.

Quelle