Wohnanlage Kellnerweg

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Die Wohnanlage Kellnerweg gehört zu den Studentenwohnheimen in Göttingen.

Zwischen dem Primatenzentrum als östlichen, der Polizeiwache als westlichen und dem Gästehaus als südlichen Nachbarn liegt das nördlichste Wohnheim des Studentenwerks Göttingen. Nur eine Fußminute von der Nordmensa entfernt, befindet es sich in direkter Nähe zu Waldrand und Wiesen.

Studierende in den im Nordbereich angesiedelten Studiengängen (z. B. Forstwissenschaften, Chemie, Geographie und Geologie, Teile der Biologie, Wirtschaftsingenieure) müssen aus dem Kellnerweg geradezu nur „aus der Haustür” fallen, um zur Uni zu kommen. Aber es gilt: Wohnen im Kellnerweg ist für alle etwas Besonderes! So ist auch der Campus innerhalb von zehn Radfahrminuten bequem erreichbar für Studierende anderer Fakultäten.

Die meisten lernen den Kellnerweg durch die berühmt-berüchtigten Kellnerweg-Parties kennen. In den letzten Jahren fanden viele, viele ca. 1-2 mal im Semester den Weg in den Kellnerweg-Fetenraum, um hier der besonderen Atmosphäre zu frönen: Sanftes Gedrängel auf der Tanzfläche bei vollem Haus, dazu die allerbeste Stimmung – ob Sommerfest oder Winter, die Party verlagert sich schlangenförmig von der Eingangstreppe über die Würstchen- und Bierstände hin zur Haupttheke – und zu den Toiletten... Rund um den Kellnerweg warten dann Hunderte von Fahrrädern darauf, früh am Morgen den Weg zurück in die City antreten zu können.

Ja, aber auch bei einem alltäglichen Besuch hat das Kellnerweg-Wohnheim durchaus seine besonderen Reize: Tagsüber, besonders im Sommer, erinnern die weißen Gebäuden in der weiträumig angeordneten Anlage an ein griechisches Feriendorf. Im Winter findet man die Gebäude zwischen den schneebedeckten Feldern nur mühsam – dafür ist es drinnen um so wärmer. Des Nachts ähnelt die Anlage einem futuristischen Raumschiff: Überall leuchten die kleinen Lämpchen über den Klingelschildern, außerdem werden die Aufgänge gelb angeleuchtet.

Die Wohnanlage besteht aus 160 Doppelappartments, 3 Einzelappartments und einer Wohnung für behinderte Studierende, macht insgesamt 327 KellnerInnen. Die Wohnungen sind teilweise ebenerdig, viele aber über zwei Etagen (vier Wohnungen sogar über drei Etagen) angeordnet und fallen durch ihre sehr freie, ungewöhnliche Architektur auf (Rundbögen, Treppen in der Wohnung). Die Räume sind mehrheitlich sehr hell und haben alle große Fenster. Es gibt viele Annehmlichkeiten im Wohnheim, die nicht zuletzt dank der gut funktionierenden Selbstverwaltung des Wohnheims erst möglich werden. Ehrenamtliche BewohnerInnen des Kellnerweg-Wohnheims

  • organisieren die regelmäßig mittwochs stattfindende Heimkneipe sowie Videoabende auf Großleinwand
  • die genannten rauschenden Feten, sowie die Vergabe des Wohnheimraumes an Kellnerwegs-Bewohner,
  • sorgen für das Funktionieren der vier Waschmaschinen und des Trockners,
  • mobilisieren zu sportlichen Aktivitäten (Wohnheimmannschaften, Kraftraum) sowie zu künstlerischen Aktivitäten (Wohnheimchor und -band)
  • veröffentlichen 2 mal im Semester eine wohnheimeigene Zeitung
  • veranstalten zwei mal wöchentlich eine wohnheiminterne Food-Coop zu erschwinglichen Preisen
  • organisieren Photokurse im wohnheiminternen Fotolabor
  • stellen so allerhand auf die Beine, abhängig vom Eigenengagement.